Mobile first: Neues Jahr, neues Website-Layout

27. 12. 2012

waipoua_elmastudio

Diese Website – und damit auch mein Blog – haben ein neues Layout, sprich: Laufen jetzt auf einem neuen WordPress-Theme, nämlich Waipoua von Elmastudio. Dafür gibt es verschiedene Gründe:

1. Ich möchte ein responsive Theme, das unter den Kriterien von 'mobile first' entwickelt wurde

Zwar habe ich genaue Zahlen zu den Surfgewohnheiten im deutschsprachigen Raum erst parat, seit ich für den Artikel Mobile Internet-Nutzung steigerte sich im letzten Jahr um 30 Prozent recherchiert hab.

Aber spätestens seit der großartigen Session von Kirsten Schelper von den Netzialisten beim WPCamp 2012 liebäugelte ich mit einem Theme, das eben unter dem Aspekt 'Mobile First' entwickelt wurde. Weil mir der Ansatz einfach logisch, zeitgemäß und extrem nutzerfreundlich erscheint.

Kirsten hat ihre Präsentation so aufbereitet, dass man auch ohne ihren mündlichen Vortrag bestens verstehen kann, wie mobile first funktioniert und warum das Sinn macht. Hier sind die Slides:

2. Ich möchte ein Theme mit einem schlanken, sauberen, stets aktuellen Code

Seit langem bin ich Fan der Arbeit von Elmastudio. Sie schreiben eins der besten deutschsprachigen Blogs zum Thema WordPress und haben – zu Recht – einen exorbitant guten Ruf, was Ihre Arbeit angeht. Ich kenne eigentlich keine Premium-Themes, die derartig gut gecodet und dokumentiert sind.

Und weil Ellen und Manuel, die Macher von Elmastudio, ständig am Ball sind, die aktuellen Entwicklungen verfolgen, darüber bloggen und ihre Erkenntnisse in die Arbeit an ihren Themes einbeziehen, bin ich zuversichtlich, dass auch die Themes noch lange gut gepflegt werden.

'Nebenbei' mag ich die Themes auch optisch: Schlicht und übersichtlich, ohne viel Tamtam und Klicki-Schicki.

Optisch sehr ansprechend finde ich übrigens auch die ElegantThemes-Templates. Dort produziert man Themes mit wirklich außergewöhnlichen Designs und Funktionen und mit den vielen Shortcodes kann man Inhalte innerhalb von Artikeln und Seiten auf die unterschiedlichste Art und Weise darstellen lassen. Nachteil: Der Code ist gruselig – gruselig lang und an vielen Stellen ein bisschen buggy.

Außerdem verträgt sich das Framework von ElegantThemes nicht mit Child-Themes. Und das wiederum bedeutet, dass man bei jeder Theme-Aktualisierung – und die gibt es bei Elegant-Themes unverhältnismäßig oft – händisch alle Änderungen neu einpflegen muss, die man an Layout-Befehlen oder Funktionen vorgenommen hat, um das Theme individuell anzupassen. Das nervt und bedeutet viel Administrationsaufwand.

3. Made with Love in Germany

(Hihi, das Paradoxon der englischen Zwischenüberschrift konnt' ich mir nicht verkneifen)

Nach wie vor gibt es leider nur wenige herausragende WordPress-Themes oder Plugins, die aus Deutschland kommen. Aus dem Stand fallen mir die Entwicklungen von Inpsyde, H.-Peter Pfeufer und Sergej Müller ein. Und eben die Themes von Elmastudio.

Und warum soll ich Entwicklungen, die aus anderen Ländern kommen, nutzen und deren Entwickler unterstützen, wenn 'das Gute liegt so nah'?

Netter Nebeneffekt: In Sachen Webentwicklung mal nicht auf Englisch kommunizieren zu müssen und wie im Fall Elmastudio sogar eine deutschsprachige Community vorzufinden, ist auch ganz schön.

PS: Falls noch jemand mit dem Gedanken spielt, akut sein WordPress-Theme zu wechseln: Elmastudio bietet gerade und nur bis 31.12.2012 als Weihnachtsgeschenk 30 Prozent Rabatt auf sein Themes-Paket an.

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Veröffentlicht von Elke Fleing

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7 Kommentare. Schreiben Sie doch einen Kommentar

Fabian Raschke
27.12.2012 22:51

Hallo Elke,

schick ist es – aber schlank? Diese Seite hat 816.587 Bytes.

Guten Rutsch und ein erfolgreiches 2013!

Fabian

Antworten
Elke Fleing
28.12.2012 08:46

Hi Fabian,

das ist aber nicht das Theme, sondern die Plugins und der Content – ich hab das mit dem P3 Plugin Profiler gecheckt. Das Theme selbst hat (viel) weniger Dateien als z.B. eines von EelegantThemes.

Auch Dir einen fröhlichen Rutsch und ein tolles Neues Jahr,
viele Grüße

Elke

Antworten
Fabian Raschke
28.12.2012 09:19

Ok, aber die Idee ist doch, für "Mobile" zu optimieren, oder? Konsequent wäre es dann aber doch, wenn man auch die Ladezeit optimiert. Was bringt mir eine optimierte Ansicht, wenn ich mit meinem Mobiltelefon ewig warten muss bis ich überhaupt etwas sehe?

Ich habe nur ein altes, nicht smartes Telefon und habe nicht wirklich viel Erfahrung mit dem Thema "Mobile". Aber ich sehe bei Freunden immer, dass sich vor allem nichts tut, weil die Seiten nicht oder nur sehr langsam laden…

Antworten
Elke Fleing
28.12.2012 09:26

Wenn du mal ein Smartphone von Bekannten in die Finger kriegst, probier's mal aus: Wirst sehen, die Site lädt echt zügig…

Antworten
Fabian Raschke
28.12.2012 11:17

Mach' ich!

Antworten
Dennis Baum
02.01.2013 22:32

Gefällt.

Ja bei einigen meiner Projekte hat zum jahresende auch ein aufräumen stattgefunden. Ich muss sagen bei dir gefällt es mir, bei einigen meiner Dinge bin ich eher unzufrieden

Antworten
Matthias Pieroth
13.01.2013 10:46

Ja, habe es mit Smartphone mal probiert mit geringer Bandbreite, das ist voll ok.

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